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Hier der dritte Teil meines Zitate-Special zum Halbjahres-Jubiläum dieses Podcasts.

Das heutige Zitat stammt von Kurt Tucholsky, und es lautet

„Das ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet ohne anderen zu nutzen.“

Ich mag Kurt Tucholsky seit ich ihn das erste Mal gelesen habe, das muss irgendwann in der Mittelschule gewesen sein. Er hat um die letzte Jahrhundertewende gelebt und war in dieser Zeit, die von deutschsprachigen Schriftstellern von Weltrang ich möchte fast sagen dominiert wurde, auch Schriftsteller, vor allem aber Journalist und Kolumnist mit ausgeprägt spitzer Feder.

Das Zitat mit dem Ärger gefällt mir so gut, weil ich ein Mensch bin, der sich hin und wieder auch ganz gut ärgern kann. Wer mich kennt, weiß das. Und mir selbst ist das auch bewusst.

Die Erkenntnis, dass Ärgern bis auf vielleicht eine kurzfristige Ventilfunktion wirklich nur sinnlos ist, und zwar für den, für den, der sich ärgert und auch für alle anderen, sollte ja eigentlich vollkommen klar sein. Dennoch habe ich Tucholsky gebraucht, damit es auch mir ganz persönlich klar wurde. Vielleicht geht’s Ihnen ja ähnlich?

Heute verwende das Zitat fast wie ein Mantra.

„Das ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet ohne anderen zu nutzen.“

Und dann ist es mit dem Ärger auch ganz schnell wieder vorbei.

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