5 plus 1 gute Gründe Podcast zu hören

Wie funktioniert das eigentlich mit diesen Podcasts?
18. Oktober 2016

Die inhaltliche Spannweite von Podcasts ist mittlerweile riesig. Kaum ein Thema, dessen sich nicht eine engagierte Podcasterin oder ein engagierter Podcaster annimmt, sei es Wissenschafts-Comedy, Gartenfernsehen oder Hollywood-Geschichte.

 
V ielleicht ist das ja eine Alterserscheinung, jedenfalls wollte ich irgendwann beim Autofahren nicht mehr Musik hören. Das mag damit zu tun haben, dass es auf vielen Radiosendern heute nur Musik-Einheitsbrei gibt. Mein primärer Grund war jedoch, dass ich die Zeit im Auto zur Informationsaufnahme nutzen wollte, da dafür neben Job und Familie wenig Zeit blieb. Begonnen habe ich dann mit Radiosendern, die vor allem Informationssendungen bringen, also ausführliche Nachrichtensendungen oder Magazine. Das war gut – wenn ich denn zur richtigen Zeit im Auto saß. Das aber konnte ich nur schwer steuern, und damit war auch Informationsradio kein wirkliches Thema mehr. Durch Zufall bin ich dann über den Freakonomics Podcast gestolpert und war sofort begeistert. Hochspannende Themen, ausgezeichnet aufbereitet und mit viel Leidenschaft vorgetragen. Ab diesem Zeitpunkt war ich dem Medium Podcast verfallen und bin es bis heute.

Podcasts, die mich interessieren, höre ich wann und wo ich will. Ich kann jede Folge beliebig oft hören, sie anhalten, wenn ich mir Notizen machen möchte, oder unterbrechen, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt weiterhören möchte. Im Unterschied zum Radio bin ich auch nicht von irgendeiner Art von Netz oder Empfang abhängig. Was ich mir anhören möchte, das lade ich mir meist zu Hause via WLAN auf das Smartphone. Diese Unabhängigkeit macht Spaß. Wer am Podcast-Hören gefallen findet, der wird kein Radio mehr brauchen. Und wenn ich unterwegs spontan Lust auf ein anderes Thema oder Informationsbedarf habe, dann greife ich über eine Datenverbindung zu. Neben dem oft hohen Unterhaltungswert ist ein Podcast nämlich auch ein ideales Werkzeug um sich Wissen schnell anzueignen. Viele Podcaster gehen sehr großzügig mit der Weitergabe ihres Wissens um. Sind die einzelnen Folgen eines Podcasts gut beschrieben, dann lässt sich mit einigen wenigen Podcast-Folgen spezifisches Wissen rasch abrufen.


 
D ie inhaltliche Spannweite von Podcasts ist mittlerweile riesig. Kaum ein Thema, dessen sich nicht eine engagierte Podcasterin oder ein engagierter Podcaster annimmt, sei es Wissenschafts-Comedy, Gartenfernsehen oder Hollywood-Geschichte. Gleichzeitig gibt es – im Unterschied etwa zu Blogs – mit iTunes eine dominanten Plattform, auf der sich die meisten Podcasts finden lassen. Damit ist die Podcast-Welt insgesamt überschaubarer und leichter zu übersehen als etwa die Blog-Welt.

Gewisse Zeiten konnte ich bisher kaum produktiv nutzen, etwa beim Autofahren, beim Joggen, bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Workout oder wenn ich zu Fuß in der Stadt unterwegs war. Beim Autofahren konnte ich noch telefonieren. Wenn es die Umgebung nicht zulässt oder der Puls steigt, ist aber auch das ausgeschlossen. Podcasts kann ich mir immer dann anhören, wenn mein Audiokanal frei ist, also genau bei den genannten Tätigkeiten. Ich nutze diese Zeiten heute viel bewusster und effizienter.

Erst seit ich Informationen verstärkt über meinen Audiokanal (ja, man kann auch Ohren dazu sagen) aufnehme weiß ich, wie aufnahmefähig ich hier bin. Jede Autofahrt – die ich gerade nicht zum Telefonieren nutze – ähnelt seither einem Impulsvortrag, bei dem ich entweder etwas lerne, oder mit dem ich mich ideal auf den folgenden Termin einstimme. Wenn ich mir Notizen machen will, spreche ich diese direkt auf mein Smartphone.

Oft werde ich gefragt "Und wie viel kostet das?" Die Antwort überrascht meist. "Nichts." Podcast hören ist gratis. Man braucht dazu nur eine geeignete App. Am iPhone etwa ist eine solche Podcasting App fix installiert, für Android gibt es Pocket Casts oder Doggcatcher und für den Windows-Desktop gibt es zum Beispiel Grooce Podcast.

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